Nachbericht zu den FELIN Open Classes und dem Sommerfest | 12. Juni 2026
Ein langer Tag im Steiermarkhof, drei Workshops, viele Gespräche – und am Abend ein Sommerfest, das genau das war, wofür FELIN steht: Frauen, die sich gegenseitig stärken.
Drei Workshops. Drei Werkzeuge.
Die FELIN Open Classes sind ein Weiterbildungsformat, das Frauen in Führung und auf dem Weg dorthin ganz konkret weiterbringt. Am 12. Juni 2026 standen drei Themen auf dem Programm – und jede Teilnehmerin konnte sich das Werkzeug aussuchen, das sie gerade braucht.
Stimme & Auftreten: Klar, lebendig, souverän
Susanne Konstanze Weber begleitete die Teilnehmerinnen dabei, ihre eigene Stimme als Führungsinstrument zu entdecken – kraftvoll, ohne Stress, ohne Blockaden. Das Werkzeug: die eigene Stimme. Wie sie sie machtvoll einsetzen, ohne Stimm-, Atem- und Sprechstress. Mit Techniken aus Sprecherziehung, Schauspiel und Emotions-Coaching lernten die Teilnehmerinnen, wie sie bei ihrem Publikum wirklich ankommen – im Meeting, im Vier-Augen-Gespräch und auf der Bühne.
Social Media: Sichtbarkeit für die eigene Arbeit
Viktoria Eibensteiner zeigte, wie Frauen Instagram, TikTok & Co. strategisch nutzen können – nicht als Selbstzweck, sondern um die eigene Arbeit, das eigene Business oder die Personal Brand sichtbar zu machen. Effizient, authentisch und mit einem klaren Blick dafür, welche Plattformen wirklich relevant sind.
Finanzen & Vorsorge: Investieren für mehr Unabhängigkeit
Larissa Kravitz , bekannt als Investorella, sprach über das Thema, das für viele Frauen noch immer ein blinder Fleck ist: das eigene Geld. Wie schütze ich mich vor Inflation? Wie baue ich Vermögen auf, ohne große Risiken einzugehen? Und wie sorge ich selbst dafür, dass Altersarmut kein Thema wird? Praxisnah, verständlich und ohne Fachjargon.
Am Abend: das FELIN Sommerfest
Im Anschluss an den Workshop-Tag lud FELIN alle Teilnehmerinnen und das Netzwerk zum diesjährigen Sommerfest ein – ebenfalls im Steiermarkhof, ab 18:30 Uhr.
Das besondere Highlight des Abends: Barbara Haas, Journalistin und Podcasterin der Kleinen Zeitung, stellte ihr neues Buch vor: „Bullshit mit Blümchenkleid: Tradwives & die neue Lust am alten Rollenbild“. Ein Buch über Tradwives, die hübsch verpackte Sehnsucht nach „traditioneller Weiblichkeit“ – und den politischen Arm, der diese Sehnsucht für sich nutzt. Eine Präsentation, die zum Nachdenken brachte und viele Gespräche in Gang setzte.
Den Rest des Abends übernahm das Buffet. Und das, worauf es eigentlich ankommt: miteinander ins Gespräch zu kommen.
Danke!
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – für eure Zeit, eure Energie und eure Bereitschaft, voneinander zu lernen.
Besonderer Dank gilt unseren Fördergeberinnen, die dazu beitragen, dass unser Netzwerk kontinuierlich wachsen darf: Land Steiermark, Stadt Graz (Frauen & Gleichstellung), Arbeiterkammer Steiermark sowie Juliane Bogner-Strauß und Heide Bekhit, die jeweils Land und Stadt vertreten haben.
Fotocredit: Karo Just / kreisbild








